PRESSEINFO Generalversammlung Januar 2017

PRESSEMITTEILUNG

 

Camprilux Generalversammlung

Die diesjährige Generalversammlung von Camprilux, der Vereinigung der Luxemburger Campingbetriebe, fand nun schon zum 4. Mal im schönen Rahmen des Wiltzer Schlosses statt.  Auch dieses Jahr fanden wieder zahlreiche Mitglieder den Weg dorthin. Die Versammlung fand dieses Jahr in einem „praktischen“ Rahmen statt d.h. auch ohne Einladung offizieller Gäste und der Presse. Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung stand das  neue  “Statut d’hébergement”, also das Gesetz für Beherbergungsbetriebe und die anstehende Klassifikation der Betriebe.  Eröffnet wurde die Versammlung durch eine Begrüssungsrede des Präsidenten Roger Hamen, der sich bei allen bedankte, die sich für Camprilux eingesetzt haben und der einen Appel an die junge Generation richtete, mit Dynamik und Courage neuen Wind einzubringen.

Generalsekretärin Linda Gedink warf alsdann einen Rückblick auf die vergangene Saison 2016 : Die Vorsaison verlief eher gemäßigt und wurde durch das oftmals launische Frühlingswetter beeinflusst. Der Mai konnte jedoch dank der vielen Feiertage, die so manches lange Wochenende ermöglichten, überzeugen. Trotz Startschwierigkeiten aufgrund des schlechten Wetters verlief die diesjährige Hauptsaison für die meisten Campings sehr zufriedenstellend. Die Belegungs- und Besucherzahlen kletterten mit den wärmeren Temperaturen ab der zweiten Hälfte Juli. In den ersten beiden Juliwochen war es hingegen sehr ruhig. Dies lag aber nicht nur am Wetter, sondern auch an der Tatsache, dass die Schulferien in den Niederlanden erst am 9. Juli starteten und bis zum 2. September waren. Ein Tiefpunkt war der Sturm und die Überschwemmungen am 22. Juli, von denen einige Campings sehr schwer betroffen waren und der Schaden erheblich war. Von Mitte Juli bis Mitte August waren die meisten Campings in diesem Jahr genau wie im Vorjahr ausgebucht, die Mietobjekte waren sehr gefragt. Das schöne Wetter hat dabei eine wichtige Rolle gespielt und bescherte den meisten sogar eine verlängerte Saison bis Mitte September. Manche mussten sogar improvisieren, denn stellenweise herrschte Personalmangel und manche Attraktionen hatten schon geänderte Öffnungszeiten, so dass den Kunden nicht mehr alles angeboten werden konnte.

Linda Gedink präsentierte dann die Tätigkeiten 2016 und die Berichterstattung von Camprilux.

Da Werbung und Marketing, vor allem die Präsenz in der digitalen Welt, von zunehmender Wichtigkeit sind, wurde einstimmig beschlossen, nur mehr eine Art Mitgliedschaft statt der bisher angebotenen 2 Sorten Mitgliedschaft anzubieten.

Es standen zwar keine Neuwahlen des Komitees an, jedoch haben sich erfreulicherweise neue Interessenten gemeldet, die einstimmig aufgenommen wurden: Henri Schuller, Camping Krounebierg, Mersch, Jan Vermeulen, Camping du Nord, Goebelsmühle, Bertie Vermeulen, Camping du Nord, Goebelsmühle, Ellen Ringelberg, Camping Kalkesdelt, Ettelbrück, Malou Schneider, Camping Kockelscheuer und Jean-Paul Nagel, Camping de l’Our, Vianden.

Besonders gedankt wurde Marie-Jeanne Kremer vom Camping du Moulin und Alice Koob vom Camping du Nord für ihren langjährigen Einsatz als Kassenrevisoren. Jeannine Gindt vom Camping Kaul und Marieke Stuifbergen vom Camping  de la Rivière, Reisdorf haben sich für diese Aufgabe zur Verfügung gestellt und wurden für diesen Posten bestätigt.

Alsdann startete der praktische Teil der Generalversammlung, ein Workshop als Vorbereitung für die Änderungen in der Klassifikation, so wie vorgestellt vom Ministère de l’Économie, Direction du Tourisme. Diese Initiative wurde von vielen Campings genutzt. 

Umrahmt wurde die Generalversammlung von der allseits beliebten Mini-Messe. Zahlreiche Firmen aus dem In- und Ausland präsentierten ihre Produkte und Dienstleistungen. Es blieb natürlich auch Zeit zum gemeinsamen Austausch und persönlichen Gesprächen.

 

PRESSEINFO neue Camprilux Strassenkarte (Juni 2015)

Wir freuen uns, Ihnen die Neuauflage der beliebten Camprilux-Strassenkarte zu präsentieren.  Für Camprilux ist die Strassenkarte ein wichtiges Marktinginstrument, mit welchem wir viele potentielle Kunden erreichen : dank des Formats einer touristischen Straßenkarte wird die Karte gerne aufbewahrt und hat eine längere Lebensdauer als ein traditioneller Prospekt.

Es ist uns gelungen eine interessante Straßenkarte zusammenzustellen, wo die Betonung auf die Attraktivität von Luxemburg als Tourismusziel und insbesondere auf die Qualität der luxemburgischen Campingplätze liegt.

Camprilux will anhand dieser Straßenkarte einen großen Kundenstamm erreichen. Die rund 100 000 neuen Karten werden gratis auf ausländischen Tourismusmessen, durch Mailings und an strategisch wichtigen Orten an alle Interessenten verteilt.

Während den letzten Jahren haben die Campingplatzbesitzer sehr viel in neue, innovative Entwicklungen investiert: Wellness, Spielplätze, Wanderhütten,  Pod’s, Glamping-möglichkeiten, Naturisten-Campingplätze, Gruppenstellplätze, Wohnmobil-Stellplätze, Freizeitangebote, EcoLabel, usw. Das vielseitige Angebot der Campingplätze stellt einen sehr wichtigen Anziehungspunkt für den luxemburgischen Tourismussektor dar und bringt den Museen, Schlössern und Attraktionen viele Besucher.

PRESSEINFO neue Buchungsfunktion, Camping Key Europe und Saison 2014 (Jan. 2015)

Online Buchungsfunktion auf www.camprilux.lu

Seit Ende November 2014 bietet Camprilux, die Vereinigung der Luxemburger Campings, den Besuchern ihrer Webseite www.camprilux.lu erstmals die Möglichkeit, Unterkünfte und Angebote aus Luxemburg online zu buchen. Damit nimmt Camprilux eine Vorreiterrolle ein, denn sie ist die erste touristische Dachorganisation, die ihren Mitgliedern diesen Online-Service anbietet.

„Vorrangiges Ziel unserer Investition in ein Online-Buchungssystem ist es, das touristische Angebot dem Buchungsverhalten der Gäste anzupassen“, sagt Linda Gedink, Generalsekretärin von Camprilux. „Laut Studien suchen mehr als 80 Prozent der Gäste ihre Reisen im Internet aus und sie bevorzugen es, dort auch zu buchen. Daher erschien es uns notwendig, den Camprilux Mitgliedern einen professionellen Auftritt mit direkter Buchbarkeit im Internet zur Verfügung zu stellen“, erklärte sie weiter.

In der Startphase sind 23 der rund 70 Mitglieder online buchbar. Längerfristig hat man sich zum Ziel gesetzt, allen Campingbetrieben die Möglichkeit zur Buchbarkeit im Internet zu bieten.

Suchen & buchen

Bislang konnten die Buchungen auf der Webseite www.camprilux.lu lediglich per E-Mail-Anfrage getätigt werden. Jetzt ist es möglich, ein Datum einzugeben und nach frei verfügbaren Übernachtungsmöglichkeiten zu suchen. Eine neue Suchfunktion ermöglicht es zudem, nach zahlreichen Unterkunftsmerkmalen wie Klassifizierung, Ausstattung, Service, Labels und vielem mehr zu filtern. Natürlich ist dies sowie das gesamte Angebot auf der Webseite in den Sprachen Deutsch, Französisch, Englisch und Niederländisch verfügbar.

Auf technischer Ebene entschied Camprilux sich für Ctoutvert. Ctoutvert bietet eine Buchungssoftware für Online-Buchungssysteme an. Die Firma mit Stammsitz in Toulouse wurde 2000 gegründet, agiert europaweit und hat mit dem System Secureholiday.net  ein multifunktionelles Online-Verkaufs & Vermarktungsinstrument entwickelt, welches über die Online-Buchbarkeit hinaus viele strategische Marketingfunktionen enthält.

Es wird von Seiten der Camprilux keine Kommission gefragt.  Camprilux erhofft sich auch mehr Unabhängigkeit von den « Online Travel Agencies », die versuchen, das ganze Buchungssystem an sich zu reissen und dafür zum Teil sehr hohe Kommissionnen verlangen.

Insgesamt erhofft sich Camprilux neben den zukunftsorientierten Möglichkeiten für die Partnerbetriebe auch eine weitere Steigerung der Besucherzahlen der eigenen Webseite.

 Camping Key Europe Card

Auf der Webseite ist übrigens auch die europäische Camping Karte „Camping Key Europe“ online bestellbar.  Mit dieser persönlichen Ausweiskarte kann man auf vielen Campingplätzen in Europa Vorteile geniessen und diese auch anstelle des Personalausweises vorzeigen beim Einchecken.  Sie sind mit Ihrer CKE auf sehr vielen Campingplätzen in Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland willkommen, Sie müssen dort keine weitere Campingkarte erwerben.

Die touristische Saison 2014 im Campingbereich im Großherzogtum Luxemburg

Auf eine gute Vorsaison und exzellente Resultate in der Hauptsaison blicken die meisten Mitglieder von Camprilux, der Vereinigung der Luxemburger Campings, zurück

 Die Vorsaison verlief äußerst positiv und wurde nicht nur durch das gute Wetter bestimmt. Die Feiertage im Frühjahr ermöglichten den Urlaubern, mehrere „lange Wochenenden“ zu nutzen und zu verreisen.

Vor allem die Hauptsaison im Juli hat den meisten viele Kunden beschert. Das schöne Wetter hat dabei eine wichtige Rolle gespielt.

Im August ging es dann bei den meisten wesentlich ruhiger zu. Dass die Besucherzahlen nach dem 15. August abgenommen haben, hat jedoch, neben dem Wetter, auch mit dem Schulbeginn in den Niederlanden zu tun. Der August war ja eher verregnet, wie allseits bekannt. Wobei angemerkt wurde, dass das Wetter in Luxemburg, wenn man mit jenem in anderen europäischen Ländern vergleicht, doch noch in Ordnung war.

Die Wettervorhersagen haben demnach nicht nur einen Einfluss auf die Reservierungen, - die Kunden buchen immer kurzfristiger in Funktion der Wettervorhersage, was zudem auch ihre Aufenthaltsdauer bestimmt – sondern auch auf das Verhalten der Kunden am Urlaubsort: wird schlechtes Wetter gemeldet, „brechen viele die Zelte ab“, dies im wahrsten Sinne des Wortes.

Insgesamt blicken alle zufrieden auf die Saison 2014 zurück, die deutlich besser ausfällt als 2013. Dies wird auch durch die Zahlen des nationalen Verkehrsamtes für Tourismus belegt : „Die Campingplätze beenden die Saison mit einem Plus von knapp 2% der Übernachtungen im September und Oktober und einem spektakulären Anstieg von 10% gegenüber 2014. Eine ausgezeichnete Vorsaison und Monat Juli beeinflussen diesen Anstieg positiv, vor allem getragen durch die niederländische und deutsche Besucher.“Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer scheint verkürzt zu sein, dies muss jedoch noch von den Ergebnissen der Statec (Landesamt für Statistik) belegt werden.

 

Campinfo, Informationen für Campingplatzbetreiber

Staatssekretärin Francine Closener zeichnet 16 Betriebe für ihr umweltfreundliches Verhalten aus, darunter 3 Campingplätze

Ecolabel Luxemburg

14.03.2014

Die EcoLabel Urkunden sowie Plaketten sollen den Gästen während der nächsten drei Jahre als Orientierung dienen. Die Staatsekretärin beglückwünschte die ausgezeichneten Betriebe und ruft alle Betriebe dazu auf Ihre Anstrengungen fortzusetzen um einen qualitativen aber nachhaltigen Tourismus in Luxemburg anzubieten.

Ein anspruchsvolles und praktisch orientiertes Label

Es ist keine einfache Aufgabe für die Betriebe, den hohen Ansprüchen des EcoLabels gerecht zu werden. So stellt ein international anerkannter Kriterienkatalog die Grundlage für die Beratung der Betriebe durch die Mitarbeiterinnen des Oekozenter Pafendall absl dar. Diese Kriterien umfassen alle umweltrelevanten Bereiche eines Tourismus­unternehmens wie Energie, Wasser, Abfall, Reinigung und Wäsche, biologisch erzeugte Nahrungsmittel aus regionaler Produktion oder aus fairem Handel und Hinweise auf die Möglichkeiten des öffentlichen Verkehrs. Dabei wird die hohe Glaubwürdigkeit des EcoLabels nicht nur durch die regelmäßig aktualisierten Kriterien erreicht, sondern auch aufgrund der Kontrollen vor Ort, die alle drei Jahre stattfinden und durch erfahrene, unabhängige PrüferInnen aus dem In- und Ausland durchgeführt werden.

Beim EcoLabel handelt sich aber nicht nur um simple Kontrollen, sondern um einen Beratungsprozess. Die gemeinsamen Bemühungen der Betriebe und Berater führten dazu, dass alle Betriebe mit ausreichenden bis sehr guten Ergebnissen aus dem Audit hervorgegangen sind.

Unter den ausgezeichneten Betrieben befinden sich drei Campingplätze, vier Gîtes und Gruppen­unterkünfte sowie neun Hotels, welche auch dieses Jahr wieder, basierend auf dem Prüfungs­ergebnis, in das Stufensystem – Gold, Silber und Bronze – eingeteilt wurden.

16 neu ausgezeichnete Betriebe

EcoLabel in Gold:

  • Camping Woltzdal in Maulusmühle
  • Relais Postal d’Asselborn in Asselborn
  • Gîte à la ferme Aust-Schmitz in Bettel
  • Hotel Melia in Luxemburg-Stadt

EcoLabel in Silber:

  • Camping Schuetzwiese in Wasserbillig
  • Centre SNJ Eisenborn in Eisenborn
  • Hôtel-Restaurant Au Vieux Moulin de Lauterborn in Lauterborn/Echternach
  • Hôtel-Restaurant Domaine du Moulin d'Asselborn in Asselborn

EcoLabel in Bronze:

  • Camping Bon Repos in Berdorf
  • Gîte rural Hessemillen in Eppeldorf
  • Gîte rural Gleis-Bingen in Bettel
  • Hotel-Restaurant Parmentier in Junglinster
  • Hôtel Parc Plaza in Luxemburg Stadt
  • Hôtel Parc Belair in Luxemburg Stadt
  • Hôtel Parc Beaux Arts in Luxemburg Stadt
  • Hôtel Eden au Lac in Echternach

Im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft begleiten die Mitarbeiterinnen des Oekozenter Pafendall asbl seit 1997 das EcoLabel und unterstützen die Mitgliedsbetriebe, die sich dieser Herausforderung stellen. Zu Wort kamen bei der diesjährigen Verleihung auch Théid Faber, Präsident der Oekozenter Pafendall asbl sowie Monique Leffin, Koordinatorin des EcoLabels, und Katrin Hüsken, Umweltberaterin des Oekozenter Pafendall asbl, die das EcoLabel, seine Ziele und Kriterien sowie die Beratungsmaßnahmen vorstellten. Monique Leffin bedankte sich außerdem bei dem Prüfungsgremium, das sich aus einem Haupt- und mehreren beigeordneten PrüferInnen zusammensetzt, für die konstruktive und wichtige Zusammenarbeit sowie die hohe Sachkenntnis.

Alle Betriebe, die detaillierte Informationen über das EcoLabel für Tourismusbetriebe wünschen und Interesse an einem kostenlosen und unverbind­lichen Beratungsgespräch haben, können sich gerne an das Oekozenter Pafendall asbl ( Tel. 43 90 30-27) wenden. Die BeraterInnen kommen in den Betrieb, führen eine eingehende Analyse durch, erstellen ein detailliertes Beratungsprotokoll und zeigen Verbesserungs- bzw. Einsparpotentiale auf. Informationen können ebenfalls unter www.ecolabel.lu eingesehen werden.

Presse Reise “Outdoor Living – Camping“
vom Freitag, 26 April bis Sonntag, 28 April 2013

25.10.2012 Saison 2012 auf den Luxemburger Campingplätzen

Das Hauptmenü : die touristische Saison 2012 im Campingbereich im Großherzogtum Luxemburg

Vorspeise : eine sonnendurchflutete Vorsaison mit zahlreichen Feiertagen, aber durch die Krise gezeichnet

Die Vorsaison war schön und hat dank der Feiertage, die verlängerte Wochenenden ermöglichten und an denen die Sonne lachte, zahlreiche Kunden angelockt. Der Juni war weniger gut und ein Opfer der allgemein finanziellen Zurückhaltung. Es gab einen längeren Tiefpunkt zwischen Pfingsten und dem Sommerurlaub.

Das Hauptgericht: eine späte Hochsaison, die anfangs unter dem unbarmherzigen Wetter litt

Der Hauptfaktor, der die Aufenthalte Anfang Juli beeinflusst hat, war der andauernde Regen und die tiefen Temperaturen für die Camper. Diese waren einer spontanen Reiselust für Campingferien abkömmlich, so dass auch der Durchgangstourismus ohne Reservierung viel geringer ausfiel oder sich auf 2 bis 3 Übernachtungen begrenzte. Die Reservierungen wurden jedoch honoriert. Die Saison konnte bei der Mehrzahl der Camprilux Mitglieder bis in die zweite Hälfte August und sogar bis in den September verlängert werden, so dass die gleiche Anzahl der Übernachtungen von 2011 erreicht werden konnte. Dies wird auch durch die Zahlen erster Umfragen im September 2012 bei verschiedenen Berufszweigen belegt, ausgeführt durch das nationale Verkehrsamt für Tourismus :- 0.8% Gesamtübernachtungen mit einer durchschnittlichen Belegung im Juli und August von 63,9% (-0,2).Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer scheint verkürzt zu sein, dies muss jedoch noch von den Ergebnissen der Statec (Landesamt für Statistik )belegt werden. Eine niederländische Universitätsstudie hat gezeigt, dass die Niederländer in Zeiten der Krise eher ihre Aufenthaltsdauer reduzieren als auf ihren Urlaub zu verzichten. Kürzere Urlaube, reduzierte Ausgaben vor Ort, kurzfristigere Reservierungen, kürzere Anfahrten, andere Urlaubszeiten, alles dies sind Sparmassnahmen der Kunden, vor allem der benachteiligten Gesellschaftsschichten, die ihre Kaufkraft und Reserven zunehmend schwinden sehen.

Mietobjekte, Wohnmobile:

Wie wir schon seit Jahren anmerken, ermöglichen Wohnmobile und Mietobjekte (wie Chalets und möblierte Zelte) eine Diversifizierung unserer Kundschaft und einen Ausgleich zur Verringerung der herkömmlichen Campingaufenthalte. Dieser zunehmende Trend wird von den Campingbetreibern aufgegriffen und durch Angebote wie Safarizelte, Pod’s und andere Formen des „Glamping’s“ erweitert.Der demografische Wandel, den man seit Jahrzehnten feststellt, schreitet weiter voran. Laut dem nationalen Verkehrsamt für Tourismus waren 29,1% unserer Campingkunden im Jahre 2012 älter als 60 Jahre. So beeinflussen frühere Erfahrungen die älteren Menschen in ihrem Reiseverhalten. Die kommenden Generationen älterer Menschen verhalten sich demnach anders als vorher. Dies kommt dem Camping-Sektor zu Gute, denn z.Bsp. ein Kunde, der früher als junger Hippie mit einem VW-Bully verreiste, ist heute mit einem luxuriösen Wohnmobil unterwegs. Eine gute Alternative für die Campings, die sich dieser Kundschaft angepasst haben.

Das Dessert: rentabel bleiben unter immer schwierigeren wirtschaftlichen Umständen

Der Preis pro Übernachtung gerät zusehends unter Druck, sei es durch die Ermäßigungskarten der Reiseführer außerhalb der Hochsaison (Camping Cheque, ACSI Card, Best Deal Card,….) durch die Kommissionen der Reservierungszentralen via Internet oder durch den Preisvergleich mit den Nachbarländern. Er kann die Unterhaltskosten nicht ausgleichen : (Lohn, Index, Wasserpreis, Energiekosten, Geld verschlingende Bürokratie, Berichterstattungen, Weiterbildungen, ...). Reserven zur Investition sind keine vorhanden, obwohl zahlreiche Campings diese dringend benötigen würden, um wettbewerbsfähig zu bleiben und beispielsweise dem Trend nach Mietobjekten und Wohnmobil-Stellplätzen gerecht zu werden.Doch auch da muss aufgepasst werden, den Markt nicht zu übersättigen. Hierzu ein Zitat des Chefredakteurs des französischen Magazins „Décisions“: „Nehmen wir die Preise der Campings (für Mietobjekte). Seit einigen Jahren ist es üblich, die Tarife einem hohen Standard anzupassen, da man denkt, dass der arme Ottonormalverbraucher sowieso anders keine Möglichkeit hat, als in der Hochsaison zu verreisen, jedoch nicht verzichten möchte und dann auch bereit ist, einige Hundert Euro mehr aus zu geben. Der Sommer 2012 hat aber schon vorgezeichnet, dass dieser Gedanke teilweise falsch ist und, ohne den Teufel an die Wand malen zu wollen, die Lage 2013 noch delikater werden wird. Es gibt zu viele Mietobjekte für eine immer kleiner werdende Saisonperiode“. Es muss jedoch erwähnt werden, dass die Tarife in Frankreich bedeutend höher liegen als in Luxemburg, dort fragt man leicht mehr als 1500 € / Woche, wo die Höchstgrenze in Luxemburg bei 1000 € liegt. Das Zielpublikum des normalen Campings bleibt die europäische Durchschnittsfamilie, deren Budget sich laut Länderstudien zwischen 1100 und 2000 €, alles inklusive, beläuft.In den Niederlanden, unserem größten Markt, wird jeder im Jahr 2013 durchschnittlich 0,75% weniger Geld zur Verfügung haben. Die Kaufkraft wird zudem durch die Einführung einer energetischen Steuer, durch die Erhöhung der Gesundheitsversicherung und der Mehrwertsteuer geschwächt. Diese „Pflicht-“ oder „geplante Vorab-„ Ausgaben (Miete, Telefonunkosten, Versicherungen,...) grenzen die finanziellen Ausgaben eines Haushaltes sehr ein.

Der Kaffee und seine Begleiter

Luxemburg ist keine Insel und unsere bislang treue Kundschaft orientiert sich je nach günstigem Angebot. Die skandinavischen Campingbetreiber haben zusammen mit den niederländischen (ANWB) und deutschen (ADAC) Verbraucherorganisationen an der Herausgabe einer Camping-Card gearbeitet, welche die bisherigen Scandinavian Camping Card und Carnet de Camping International ersetzt. Diese neue Karte „Camping Key Europe“ wird schon ab dem 1. Januar 2012 vertrieben. Camprilux hat entschlossen, sich ab 2013 dieser Karten-Vermarktung an zu schließen. Dem Camper bietet sie vielfältige Vorteile, ohne aber gleich Rabatt auf dem Aufenthaltspreis zu gewähren. Über eine Million Karten wurden allein schon durch den ANWB, ADAC und die Skandinavier in Umlauf gebracht.Eine weitere Piste ist jene der Anbindung des Kunden. Es geht vorrangig darum, dem Kunden zu zeigen, warum der Camping-Tourismus so populär in Luxemburg ist. MitHilfe der sozialen Medien hoffen wir, das traditionelle Zusammengehörigkeitsgefühl unter Campern zu stärken.Es fehlt uns also nicht an guten Ideen und mit dieser positiven Note möchten wir abschliessen

Treibstoffpreise
Super 95:
eur 1.138
Super 98:
eur 1.202
Diesel:
eur 0.948
L.P.G.:
eur 0,435 12.06.2017